Vintykids – das wars

Anfang April habe ich eine Tasche mit gut erhaltenen Kindersachen an VintyKids.com geschickt – eine Plattform, die fast ungetragene Designerkindersachen verkauft. Designer heißt dabei nicht Chanel oder Gucci, sondern Marken, die wir bei HungerPipiLangeweile gern vorstellen. American Outfitters zum Beispiel oder Finger in the Nose. 

Vintykids schickt kostenlos eine Tasche, fotografiert die Sachen und stellt sie dann in seinen Webshop. Eine gute Idee, dachte ich, und habe die Kleiderschränke der Kleinen nach guten, kaum getragenen Sachen duchwühlt. Und davon hatten wir dank eine kinderlosen Tante einige. 13 Sachen sind es geworden – mit entsprechender Erwartung, die dann sogleich enttäuscht wurde. Gerade einmal die Hälfte wurde von den Mitarbeitern überhaupt angenommen, die andere Hälfte angeblich gespendet. Ok, ich hatte dem vorher zugestimmt, allerdings nicht damit gerechnet, daß so viele Stücke als nicht gut genug bewertet würden. 

Ein Kleid von Imps and Elfs, das Sophie genau ein Mal getragen hatte – gespendet. 
Eine Kapuzenjacke des Kleinen, die auf alt gemacht war, aber im Schrank vergessen wurde, dementsprechend wenig getragen – gespendet. Von den restlichen sieben Stücken wurden bis jetzt ganze drei verkauft, die Einnahmen von gerade mal 50% auf mein Konto überwiesen.

Auch den 50% hatte ich vorher zugestimmt, kann mich darüber also nicht beschweren. 
Ab Juni werden es für richtige Designerstucke übrigens 60%, andere Marken bringen dafür dann nur noch magere 40% Erlös. Nicht wirklich attraktiv wie ich finde. 
Mich hat Vintykids bisher jedenfalls nicht überzeugt. Ich werde nach dem nächsten Wachstumsschub wieder auf Altbewährtes wie Weiterverschenken setzen – oder andere Plattformen zum Tauschen und Verkaufen ausprobieren.
xx Else

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