Pret A Diner

Gefühlte hundert Jahre ist es her, dass ich in Berlin in einem Popup-Restaurant war – damals ein komplett entkernter Altbau mit Baugerüst vor dem Eingang. Drinnen vornehm gedeckte Tische, weiße Damasttischdecken, Kerzenschein und super gutes Essen – ein absoluter Traum.
Ich war deshalb richtig ein wenig aufgeregt, als ich von Pret-a-diner erfuhr, dem Underground-Popup aus London, das in ganz Europa Station gemacht hatte, und nun für sechs Wochen endlich zurückkam nach St. James, einem ehemaligen Herrenclub und Casino, gleich um die Ecke vom Buckingham Palace. Und so sah es dann aus:

Ein große, mit Kerzen beleuchtete Marmortreppe führte nach oben in den Dining room, einen stilvoll eingerichteten Raum mit Holztischen, Kerzen und gehäkelten (!) Untersetzern im Kontrast zur modernen Pret-a-diner-Zeitung als Weinkarte oder Schiefertafel-platten für die Vorspeisen und das Brot aus kleinen Pret-a-diner-Tüten.

Motto des Restaurants war ‚Italians do it better‘ (das war noch vor dem Fußballhalbfinale ;-), die 3-Gänge-Menüs kamen von verschiedenen Sterneköchen. Ich hatte als Hauptgang Kalb mit Kartoffelschaum von den Costardi Brothers. Super super super lecker.




Die eigentliche Idee dahinter: internationale Sterneküche für einen ausgewählten kurzen Zeitraum zu bezahlbaren Preisen. Der Abend war sicher kein Schnäppchen, aber weit von dem entfernt, was man normalerweise für solch eine Erfahrung zahlen müßte. Und kombiniert mit dem Gefühl, bei etwas ganz Besonderem, auf wenige Wochen Limitiertem dabei gewesen zu sein, fast unbezahlbar.

Und Pret-A-Diner zieht weiter! Die nächsten Stationen sind HAMBURG – und wer es etwas exotischer mag – Sao Paulo. Eine wirkliche Empfehlung, frei nach dem Motto:
This is not a Pop-up Restaurant – this is a dining experience.
xx Else

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