Irgendwas mit Weihnachten – die Geschichte geht weiter #Bloggeradvent

 Während Max, Frau Maus und Eika zufrieden im warmen Dachsbau
einschlummern, sitzt eine junge Krähe auf dem kalten frostigen Ast vor dem
Zimmer des kleinen Jungen, den sie schon oft besucht hatte. Sie hat keinen
Namen, denn weder Mensch noch Tier mögen ihr trauriges, grauschwarzes Gefieder
und den zu großen Schnabel. Sie hat auch kein eigenes Zuhause – keine Höhle zum
Kuscheln, kein Astloch zum Drinverstecken, nein nicht einmal ein eigenes Nest. Vielleicht
liebt sie es deshalb so sehr, sich ein wenig mit Glitzer zu schmücken. Vor ein
paar Tagen erst hatte sie im Garten einen silber glänzenden Schlüssel gefunden,
der unter einem Blumentopf versteckt war.

Die Krähe sitzt also auf dem Ast, friert ein wenig an diesem
grauen nebligen Abend, und schaut in das Zimmer des kleinen Jungen, das so warm
und gemütlich aussieht mit seinem flauschigen Teppich, den bunt leuchtenden Weihnachtssternen
über dem Bett  und dem kleinen
Holzschreibtisch am Fenster.  

Der kleine Junge, den sie schon so oft besucht hatte, der
sie selbst aber noch nie bemerkt hatte, ist zuhause, das kann sie sehen. Er sitzt
auf seinem Bett und schreibt in ein kleines Notizbuch, das er vor langer Zeit
geschenkt bekommen hatte. Die Krähe kann sich noch daran erinnern, wie er das
Buch aus dem glitzernden Papier auswickelte und gleich anfing zu schreiben. Das
glitzernde Papier landete später in der Mülltonne. Ein kleines Stück davon aber
landete daneben, wo es die Krähe dann aufsammeln und mitnehmen konnte. Die
Krähe mag den kleinen Jungen und sie freut sich, daß es ihm gut geht an diesem
Abend.

Die Krähe sitzt also auf dem kalten frostigen Ast und
beobachtet den kleinen Jungen in seinem warmen gemütlichen Zimmer bis etwas passiert,
das noch niemals zuvor passiert war. Der kleine Junge, den die Krähe schon so
oft besucht hatte, der sie selbst aber noch nie bemerkt hatte, öffnet das
Fenster über seinem kleinen Holzschreibtisch. Er schaut zur Krähe hinüber und
zeigt ihr seine kleine Hand. Eine kleine geöffnete Hand voller Walnüsse und
Weihnachtsmandeln. 

Die Krähe schaut sich vorsichtig um, fliegt zu dem kleinen
Jungen und setzt sich neben ihn auf das Fensterbrett. Zusammen naschen sie von
den Nüssen (ja, der kleine Junge nascht heimlich mit) und dann passiert noch etwas,
das niemals zuvor passiert war. Der kleine Junge öffnet sein Notizbuch und
liest der Krähe seine kleinen Geschichten vor. Darin geht es um silberne
Schlüssel, die ein kleiner Junge für seine Freundin, die Krähe, unter dem
Blumentopf versteckt. Und um ein kleines Stück glitzerndes Papier, das er für
seine Freundin, die Krähe, neben die Mülltonne fallen läßt, damit sie sich
damit schmücken kann. Und dann blättert er um und zeigt ihr ein Bild, das er in
sein Notizbuch gemalt hat. Darauf zu sehen ist eine Krähe mit ihrem wunderschön
glänzenden grauschwarzen Gefieder, das sich so perfekt an die wunderbare kalte
Jahreszeit anpaßt, und ihrem wunderschönen großen Schnabel, der sogar Walnüsse
knacken kann.

So geht Weihnachten, denkt die Krähe überglücklich, schnappt
sich noch eine Weihnachtsmandel und fliegt tief hinein in den Wald, um ihre
Erfahrung mit den anderen Tieren zu teilen.

Wie es weitergeht? Erfahrt ihr morgen im Blog Grummelmama 🙂
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