Eine Urlaubsbilanz

Ich lese gern Blogs, besonders wenn sie über ihre MAMs berichten, neu für Mama-Aha-Momente. Da schreiben dann Eltern darüber, wie oft sie mit dem Handfeger unter dem Tisch lang kriechen, um noch den letzten Krümel vom Abendbrot zu beseitigen oder wie oft das Kinderzimmer im Chaos versinkt. Beruhigend, daß es anderen Familien genauso geht wie uns. Nun waren wir gerade im Urlaub in Berlin und einer meiner AHA-momente war der, wie sehr ein ganzes Haus im Chaos versinken kann, wenn man alles einmal entspannter angeht, weil ja die Großeltern aufpassen. Eine kleine Wochenbilanz, vorwiegend erstellt von meinem 18-Monate-alten Sohn:

– drei Erbsen in die Nase geschoben. Zum Glück waren sie gekocht und gut wieder   herauszubekommen

– ein Tonpferd zerbrochen. Das war ein Erinnerungsstück aus China, ich überlege immernoch, wie ich das meiner Schwiegermutter erkläre (wenn sie es nicht schon entdeckt hat und großzügig darüber hinwegsieht)

– fünf mal die Klassiksammlung aus dem CD-ständer auf den Boden geworfen. Ich habe sie jedesmal tapfer wieder eingeräumt, aber die alphabetische Ordnung hab ich so schnell nicht wieder hinbekommen. Jetzt steht Mozart neben Tschaikowski und dem Sandmännchen (sorry Peter!)

– dasselbe mit den DVDs

– einen Schuh im Supermarkt verloren und nicht wiedergefunden

– eine Leucht-Solarkugel im Garten zerbrochen, aber davon gab es noch drei andere, fiel bestimmt nicht weiter auf (bis auf den Fakt, daß der Mülleimer nachts herrlich rot leuchtete)

– ein verschwundenes Handyladekabel. Ich bin aber sicher, daß es irgendwann wieder auftaucht, kann ja nicht weg sein 😉

…  die vielen Krümel und umgeworfenen Wassergläser mal nicht mitgezählt.
Eingeladen werden wir aber trotzdem wieder. Ich liebe Großeltern.
xx Else

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