Ein Trend schwappt über – Supper Clubs in Berlin

Fünf Jahre ist es ungefähr her, dass eine kleine Idee in Großbritannien groß ‚rauskam. Supper Club ist ihr Name oder auch Flüsterrestaurant.

Die Idee dahinter? Private Hobbyköche kochen ein Mehr-Gänge-Menü und laden bis zu 20 Freunde, Bekannte oder auch Fremde zum Essen nach Hause ein.

In Deutschland wird natürlich auch schon immer gekocht (jedenfalls von den anderen, ich bin bekanntlich kein besonders ambitionierter Koch), neu an dieser Idee ist aber, dass die Köche sehr regelmäßig servieren- und man sich selbst zum Dinner einladen kann. Zeitpunkt und Menü werden vorher im Internet bekannt gegeben, Anmeldeformular inklusive.

Inzwischen ist dieser Trend nach Deutschland geschwappt, allein in Berlin gibt es bereits 15 dieser „Clubs“.

Einer der bekanntesten nennt sich Thyme supper club, betrieben von Caroline und ihrem Mann Tobias, die selbst vor einigen Jahren aus London hergezogen sind. Acht Gänge für 18 Menschen in ihrer Wohnung im Prenzlauer Berg, von Wachteleiern im Schlafrock bis Filet Wellington oder grilled Halloumi. Häusliches Ambiente, fremde Menschen, die bei gutem Essen miteinander ins Gespräch kommen – eine spannende und kommunkative Art, neue Menschen kennenzulernen. Oft kommen auch Touristen, die nur für ein einzelnes Wochenende in Berlin sind.

Hier mal ein Beispiel eines vergangenen Abends:

Canapés:
Quinoa lavosh
tuna ceviche bites
– chicken & mango skewers with peanut sauce
Smoked salmon pate
Mackerel escabeche, orange, fennel and radish salad
Pigeon and chestnut pie, celeriac mash, game chips 
Sicilian caponata
Slow roast lamb with lentils, spiced pumpkin
Passionfruit and white chocolate creams with cantucciniPetit fours:
– Chocolate orange truffles
– Chocolate raisin bites
– Chocolate cookies

Klingt lecker, oder? Die Gastgeber verdienen nichts daran, hoffen aber, ihre Kosten erstattet zu bekommen. Jeder Gast zahlt hinterher, was ihm der Abend wert war – beim Thyme Supper Club werden 40 Euro empfohlen.
Mehr Informationen über die nächsten Termine und kommenden Menüs gibt es unter
www.thyme-supperclub.com

Andere Supper Clubs in Berlin sind unter anderem das Fisk&Göösaken (vegetarisch), Metti una sera a cena (selbstgemachte Pasta), Loteria Supper Club (mexikanisch) oder der Klassiker unter den supper clubs The Shy Chef. Für Kinder sind diese Abende sicher nicht ideal, aber man muss ja auch mal an uns Eltern denken!
Tine wünscht Guten Appetit!

p.s. die Menüfotos wurden gemacht von Kelsie Mortimer, einer Fotografin, die selbst zu Gast war beim Supperclub.

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