Das richtige Kinderfahrrad

Der Kleine braucht ein neues Fahrrad, auch wenn er selbst am liebsten noch ewig mit dem winzigen Laufrad herumlaufen würde. Aber worauf achten? Schon bei uns selbst waren wir unsicher wegen der Reifengröße, Einstellung des Sattels usw.

Wir fragen nach – bei Tobias Naumann von der Seite „Fahrradexperten.com“, die mit ihrem neuen E-book eine hervorragende Kaufberatung und Übersicht über alle Fahrradtypen und deren Eigenschaften veröffentlicht hat.

Herr Naumann, worauf muß man beim Kauf eines Kinderfahrrads achten?

Passgenauigkeit und Sicherheit sollten bei der Auswahl eines Kinderfahrrads entscheiden. 
Der Markt der Kinderfahrräder bietet eine Vielzahl an Modellvarianten, die sich in Design, Größe und Qualität deutlich unterscheiden. Letzteres erklärt dann auch die recht beachtliche Preisspanne in diesem Produktsegment. Doch weder das Design und auch nicht allein der Preis dürfen richtungsweisend bei der Kaufentscheidung sein.

Die passende Größe ist ausschlaggebend.

Die zu wählende Radgröße sollte sich weniger am Alter des jungen Fahrers orientieren, sondern vielmehr an seiner Schrittlänge, d.h. an seiner Innenbeinlänge. Bei nach unten gestelltem Sattel, müssen beide Füße den Boden sicher erreichen, denn nur dann sitzt das Kind auch sicher und in Abstimmung mit der Lenkerhöhe ergonomisch sinnvoll im Sattel und tritt effizient. Keinesfalls sollte ein Fahrrad erworben werden, in das das Kind erst hineinwachsen muss. In kritischen Situationen hat es dann zunächst keinen sicheren Stand. In Abhängigkeit des kindlichen Körpergefühls ist oftmals ein niedriger Rahmen für das Rad angebracht, weil hierdurch das Auf- und Absteigen sehr viel leichter ist. In jedem Fall macht das Probesitzen und -fahren beim Händler Sinn. Im kostenlosen E-Book von Fahrradexperten.com finden Sie weitere Tipps zum Fahrrad-Kauf.

Sicheren Fahrspaß gewährleisten.
Unabdingbar für sicheres Fahren ist ein zweckmäßiges Bremssystem, das bei einem Kinderrad sinnvollerweise eine Rücktrittbremse mit ein oder zwei kindgerechten Handbremsen kombiniert. Eine Nabenschaltung als Drehschaltgriff ist als Gangschaltung der Kettenschaltung vorzuziehen.

Das Verletzungsrisiko gering halten.

Generell sollten alle Bedienteile des Fahrrads wie Klingel, Bremse und Gangschaltung so konzipiert sein, dass das Kind nicht zu einhändigem Fahren gezwungen ist. Kommt es aber doch einmal zu einem Sturz, helfen Sicherheitsgriffe an den Griffenden des Lenkers sowie eine Polsterung am Lenker schwerwiegendere Verletzungen zu vermeiden.

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